Carl Gustav Jung - Sprüche, Biografie und Zitate

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Carl Gustav Jung - Sprüche, Biografie und Zitate

Carl Gustav Jung war der Begründer der analytischen Psychologie. Viele der noch heute  verbreiteten Persönlichkeitstests sind auf seine im Buch “Psychologische Typen” veröffentlichten Erkenntnisse zurückzuführen. Jung befasst sich mit dem Unbewussten und dessen Einflüsse auf die Psyche. Er prägte die heutigen Begriffe Introversion, Extraversion, Komplex und Archetypen. 

Theorien und Einfluss von Jung

Viele der heute weit verbreiteten Persönlichkeitstests wie der MBTIKeirsey Test oder der Sozionik Test, sind auf die Arbeit von C. G. Jung und seine Temperamentenlehre zurückzuführen. Seine Arbeit findet nicht nur in der Psychologie große Anerkennung, auch in der Theologie, Kunst und Literatur hatte seine Arbeit einen großen Einfluss.

C. G. Jung Zitate und Sprüche

  • Alle Kultur ist Erweiterung unseres Bewußtseins.
  • Alles, was uns an anderen mißfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen.
  • Das Gewissen ist so etwas wie eine Autorität in uns.
  • Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
  • Das Unbewußte ist gewissermaßen der Mutterboden, aus dem Bewußtsein wächst.
  • Lernen Sie das Beste, wissen Sie das Beste – und dann vergessen Sie alles, wenn Sie zu den Patienten kommen.
  • Die Abscheidung von Unteren ist keine Lösung, sondern ein Schein.
  • Wer aber die Verdienste abendländischer Wissenschaft verkleinern wollte, würde den Ast absägen, auf dem der europäische Geist sitzt.
  • Eine wirklich wissenschaftliche Einstellung muss voraussetzungslos sein.
  • Man ist ein psychischer Ablauf, den man nicht beherrscht.
  • Der Mann erkenne das kleinere, das Weib das größere.
  • Wenn ein verkehrter Mann die rechten Mittel gebraucht, so wirkt das rechte Mittel verkehrt.
  • Hinter jedem einmaligen Vater steht das ewige Bild des Vaters.
  • Die Unvollkommenheit des Menschen ist immer ein Mißton in der Harmonie unserer Ideale.
  • Die Psychopathologie der Massen ist in der Psychologie des Einzelnen verwurzelt.
  • Man muß jeden Menschen wirklich als Menschen nehmen und darum seiner Eigenart entsprechend behandeln.
  • Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann.
  • Alles was uns an anderen mißfällt, kann uns zu besserer Selbsterkenntnis führen.


Biografie

1875 - am 26. Juli wird C. G. Jung in Kesswil (Schweiz) geboren

1892 - In seiner Jugend hat Jung mit Depressionen zu kämpfen, die womöglich auf einen frühkindlichen Missbrauch zurückgehen. Er sucht Trost in den Schriften von Schopenhauer und Kant.

1895 - Jung beginnt Naturwissenschaften und Medizin zu studieren.

1900 - Jung schließt das Staatsexamen als Bester des Jahrgangs ab. Er tritt eine Assistenzstelle an der Klinik Burghölzl an und beschäftigt sich mit den Schriften von Freud.

1902 - Jung schreibt seine Dissertation mit dem Titel “Zur Psychologie und Pathtologie sogenannter okkulter Phänomene”

1903 - Jung und Emma Rauschenbach heiraten, sie bekommen später fünf gemeinsame Kinder

1905 - Jung beginnt seine Tätigkeit als Privatdozent an der Universität Zürich

1908 - Jung gründet eine eigene Praxis in Küsnacht bei Zürich

1910 - Er wird Präsident der neugegründeten Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung

1912 - Das Buch “Wandlungen und Symbole der Libido” von Jung wird veröffentlicht, in welchem er Freud stark kritisiert. Die Freundschaft der beiden zerbricht daran. 

1913 - Jung grenzt sich von Freuds gegründeten Psychoanalyse ab und benennt seine Fachrichtung “Analytische Psychologie”. 

1921 - Eins der bekanntesten Werke von C. G. Jung erscheint: “Psychologische Typen”. Die Begriffe “introvertiert” und “extravertiert” verbreiten sich schnell.

1933 - Jung wird Präsident der “Allgemeinen Ärztlichen Gesellschaft für Psychotherapie”.

1955 - Emma Jung stirbt und hinterlässt Jung fünf Kinder

1961 - am 6. Juni stirbt C. G. Jung in Küsnacht (Schweiz)


Bücher von C. G. Jung

Unter den Nationalsozialisten waren seine Werke verboten worden, weshalb viele seiner Bücher der Bücherverbrennung zum Opfer gefallen sind. Hier ist eine Auswahl seiner bekanntesten Werke:

1912 - “Wandlungen und Symbole der Libido”

1921 - Psychologische Typen

1944 - “Psychologie und Alchemie”

1960 - “Erinnerungen, Träume, Gedanken”

2009 - “Das Rote Buch”- fast fünfzig Jahre nach seinem Tod veröffentlicht

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